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09.03.2010
Automatica 2010
Sensorik ermöglicht hohe FunktionalitätSensoren spielen im Maschinen- und Anlagenbau eine immer wichtigere Rolle. Daher konzentrieren sich die Sensorik-Anbieter darauf, den Umgang mit den kleinen Informationslieferanten zu verbessern. Innovatioen gibt es auf der Automatica in München. Sensoren vereinfachen die Einbindung der Sensorik in die gesamte Anlage, treiben gleichzeitig die Miniaturisierung der Komponenten voran und erweitern die Funktionalitäten. Auf der internationalen Leitmesse für Automation und Mechatronik, der AUTOMATICA 2010, die vom 8. bis 11. Juni 2010 auf dem Gelände der Messe München stattfindet, werden dieneuesten Entwicklungen präsentiert. Die Sensorik befindet sich in einer Aufwärtsspirale: Der Bedarf steigt, mit ihm die Produktionszahlen, wodurch sich kostengünstiger produzieren lässt und eine Vielzahl an Weiterentwicklungen den Bedarf anheizen. Ein Phänomen, das aus der Konsumerelektronik gut bekannt ist. Auch die Fortschritte in der Sensorik erinnern an moderne Produkte des täglichen Lebens. Sie werden kleiner – trotz größeren Funktionsumfangs – und einfacher zu bedienen. Außerdem gibt es sogar für spezielle Einsatzfälle bereits Lösungen von der Stange, wie zum Beispiel besonders robuste Sensoren, die den aggressiven Reinigungsmethoden der Lebensmittelindustrie standhalten. Trend: leichtere Handhabung und einheitliche StandardsMehrer Unternehmen haben sich an einem Konsortium beteiligt, das ein standardisiertes Kommunikationssystem entwickelte, um die einfache Anbindung intelligenter Sensoren und Aktoren an ein Automatisierungssystem zu ermöglichen. Das Ergebnis heißt ‚IO-Link’. Überall wird es als der gegenwärtige Trend bezeichnet. Laut Albert Feinäugle, IO-Link-Experte von Balluff, beseitigt IO-Link den Kommunikationsengpass zwischen Steuerungs- und Prozessebene und ist fast mit der USB-Schnittstelle im Rechnerbereich vergleichbar: „Beides sind kostengünstige, störungsunempfindliche Punkt-zu-Punkt-Verbindungen für die Signalübertragung, die sich in Plug&Play-Manier betreiben lassen.“ Durch die ausreichende dreiadrige Verbindung verringert sich nicht nur der Installationsaufwand drastisch, auch die Einsparungen auf Materialseite sind enorm. Erweitertes Ausstellungsangebot auf der AUTOMATICA 2010Die AUTOMATICA 2010 wird im Bereich elektrische Automation breiter aufgestellt sein als die Vorveranstaltungen. Insbesondere aus dem Bereich Sensorik werden sich mehr Aussteller präsentieren. Das Thema Sensorik wird erstmals gemeinsam mit Industrieller Bildverarbeitung in der Halle B 2 gezeigt werden und einen Schwerpunkt bilden. Die Sick AG ist in diesem Jahr erstmals als Aussteller mit von der Partie. |
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